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„Wir haben eine Revolution in Gang gesetzt. Aber im Gegensatz zu den zahllosen Revolutionen in der Geschichte der Menschheit mußten wir kein Blut vergießen. Ein elementarer Beweis dafür, daß unsere Ziele, Vorstellungen und Ideen von der überwältigenden Mehrheit des Volkes verstanden, akzeptiert und ab jetzt unterstützt werden. Unsere Theorie hat sich hierdurch erneut als wahr und damit als richtig erwiesen. Die Geschichte arbeitet für uns, denn wir befinden uns auf der Seite des Fortschritts.“

Inhalt

Dortmund, in den 70er-Jahren des letzten Jahrhunderts: Der junge Familienvater und Informatik-Spezialist Friedrich Wichardt übernimmt einen Posten in der neuen Dienststelle zur Entwicklung einer Technologie für den elektronischen Fingerabdruck. Da Wichardt zunächst eine Wochenendehe führt, betätigt er sich abends als Hobby-Schriftsteller und entwirft ein düsteres Szenario über die Schattenseiten der neuen Technologie. Zunehmend verwischen sich für den Leser die Grenzen zwischen der „Realität“ der ersten Erzählebene und der Fiktion des Romans im Roman. Zumal ein Erzähler am Werk ist, dessen Identität erst spät gelüftet wird und der auf allen Ebenen eine geheimnisvolle Rolle bei den immer bedrohlicher werdenden Ereignissen zu spielen scheint ... 

„Daktylysator“ zeigt neben anderem in einem beklemmenden „Was-wäre-wenn“, daß
Ideologien selbst eine gegen Radikalismen hellhörige Demokratie zerstören können.

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