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Es blieb ihm gar nichts anderes übrig. Domeyer und Pilagus hatten ihn wegen des erschwindelten Doktortitels und des kompromittierenden Videos in der Hand. Sie hatten ihm auf beinahe brutale Weise klar gemacht, daß er als Kanzler-kandidat nicht mehr in Frage kommen würde. Der Vorsitz der parteinahen BVO-Stiftung war da nur ein billiges Trostpflästerchen gewesen. Wenigstens hatten die beiden Schweinehunde wie versprochen dichtgehalten.

Inhalt

„Die Falschdenker“ setzen die in „Die Neudenker“ erzählte Geschichte vom rasanten Aufstieg des Sven Torsten Arnold und der von ihm gegründeten Partei fort. Es kommt unter anderem zu einer schicksalhaften Begegnung mit Dagolf Sennwang, dem unfreiwilligen Helden aus mehreren Romanen des Autors. Die beiden sind nämlich zu Nachbarn in einem Luganer Villenviertel geworden.

Arnold will sich nicht mit seiner von Annkathrin Grifus, der Ko-Vor-sitzenden der Neudenker, betriebenen Verdrängung aus der Parteispitze abfinden. Wegen der unklaren Machtverhältnisse ist es der Partei trotz bester Umfragewerte bisher nicht gelungen, die chaotische Vierfarben-koalition abzulösen. Bei seinem Ringen um Einfluß erhält Arnold Unter-stützung durch seine Geliebte Sarah Spenser, eine Journalistin mit allerlei Verbindungen.

Im Hintergrund agieren Mächte, von denen weder Arnold noch Sennwang etwas ahnen. So haben beispielsweise Leon Must und Jim Doors, zwei Mitglieder des obskuren „Council of Global Welfare“ CGW, den brutalen Terroranschlag von Vertamünde erstaunlicherweise überlebt und ziehen nun als vermeintlich Totgeglaubte unerkannt weiter die Strippen.

Eine gemeinsame Bootsfahrt auf dem Luganer See wird für Arnold und Sennwang zu einer Falle.

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